Qualität

unser Qualitätsmanagement

Die Einrichtungen unseres Verbundes sind im Jahr 1994 für ihr Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert worden. Es bildet bis heute die Grundlage der Qualitätssicherung in unseren Häusern.

IHK-Qualifizierung

In unseren Häusern bieten wir Qualifizierungsmodule in folgenden Bereichen an:

Buchbinderei / Buchbinderhelfer

Hauswirtschaft / Hauswirtschaftshelfer

Die Ausbildung wird durch kompetente Handwerksmeister in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Berufsfachschule und der IHK (Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt) begleitet.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Erlangung von nachweisbaren Computerkenntnissen. Alle erfolgreich abgeschlossenen Maßnahmen schließen mit einem allgemein anerkannten Zertifikat ab und eröffnen weitere Möglichkeiten für den Schritt in das Berufsleben.
Für die Absolventen bedeutet diese Anstrengung aber auch eine ganz persönliche Anerkennung auf dem Weg in eine dauerhaft suchtmittelfreie Zukunft.

Bewohnerumfrage / Bewohnerzufriedenheit

Einmal jährlich wird in der Bewohnerschaft der Häuser eine anonyme Umfrage durchgeführt, um die aktuelle Zufriedenheit der Bewohner/-innen etwa mit den Leistungsangeboten der Einrichtung etc. abzufragen.
Die Ergebnisse werden veröffentlicht und mit der Bewohnerschaft besprochen, um daraus konkrete Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten.
Die Ergebnisse der Bewohnerumfragen können auf Anfrage zugesandt werden.

Schulungen und Fortbildungen

Eine Schulungsbeauftragte im Verbund ermittelt regelmäßig den Schulungs- und Qualifizierungsbedarf der Mitarbeiter in den Häusern und organisiert geeignete interne sowie Schulungen. Dazu wird jährlich ein Schulungs- und Fortbildungsprogramm für alle Mitarbeiter im Verbund aufgelegt.

Supervision und regelm. Fallbesprechungen gehören zum Standardprogramm der Einrichtungen.

Prävention S.T.A.R.

Unsere Bewohner haben in Ihrem bisherigen Leben leidvoll erfahren müssen, dass der Missbrauch eines Suchtmittelstoffes eine stetig steigende zerstörerische Kraft in sich birgt, die jeden betroffenen Menschen zunehmend von einem eigenverantwortlichen Leben entfernt.
Jeder Rückfall wurde oft als vernichtend und hoffnungslos empfunden. Über die Jahre hat sich auch auf professioneller Seite das Rückfallverständnis gewandelt, Rückfälle werden nicht mehr als moralisches Versagen oder Scheitern der Behandlung begriffen, sondern als zugehöriger Bestandteil des Ausstiegs aus der Sucht.
Jeder unserer Bewohner kann sich hier präventiv entscheiden, ob er mit uns für diesen Ernstfall eine konstruktiv-therapeutische Vereinbarung treffen will, die darauf ausgerichtet ist, den Ausrutscher individuell stützend und konstruktiv bearbeiten zu wollen. Wir unterscheiden im Sinne des S.T.A.R. –Programms zwischen Ausrutscher und schwerem Rückfall.
Dieses standardisierte Programm bietet unseren Suchfachkräften / S.T.A.R.-Trainern in 15 abgeschlossenen Einheiten gezielte Handlungsanleitungen zu einer auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden Rückfallprävention.

Mitarbeitervertretung

Im Umgang mit Menschen und speziell im Umgang mit suchtkranken Menschen ist es immer wieder notwendig, die ganz individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter nicht aus den Augen zu verlieren.
So kann es zu unterschiedlichsten, innerbetrieblichen Störungen kommen, die im Rahmen der Supervision bearbeitet werden können, bei anderen Problemen (Arbeitsvertrag, Dienstzeit, etc.) oder Umstellungen kann es notwendig sein, die betriebsinterne Interessenvertretung einzubeziehen.

Praktikum

In unserem Verbund werden in verschiedenen Bereichen Praktikumsplätze angeboten. So gibt es im Haus Hirtenhof und im Haus Noah schon seit vielen Jahren Kooperationsverträge mit Fachschulen für Ergotherapie. Das 3-monatige Praktikum kann wahlweise den psychosozialen, arbeitstherapeutischen oder aber fakultativen Bereich abdecken und wird von einem Ergotherapeuten betreut.
Weiterhin besteht im Bereich Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege die Möglichkeit zu diversen Praktika.
Im Einzelfall und bei individueller Abklärung ergeben sich in unseren Häusern auch Möglichkeiten für ein Vorpraktikum in verschiedenen Bereichen oder aber auch für ein Soziales Jahr.